Ausstellung: Jüdisches Leben in Frankfurt

Es kann keiner sagen: „Wir haben nichts gewusst“…

Unter diesem Motto besuchte ein Großteil der beiden R2 Klassen kurz vor Semesterende eine Ausstellung über jüdisches Leben im Frankfurter Ostendviertel. Diese befindet sich im Hochbunker an der Friedberger Anlage in Frankfurt am Main, der auf den Grundmauern einer zerstörten Synagoge im Zweiten Weltkrieg erbaut wurde und nun als „Ort der Erinnerung“ vom jüdischen Museum genutzt wird.
Die Führung durch die Ausstellung beschrieb das Alltagsleben der Juden in Frankfurt, wie auch die Ursprünge und das religiöse Brauchtum. Mit einzelnen Lebensgeschichten wurde die Verfolgung und Ermordung, aber auch das Überleben der Frankfurter Juden den Studierenden drastisch und lebensnah geschildert.
Im Anschluss besuchten die Klassen den jüdischen Friedhof, an dessen Mauer die Namen und Sterbeorte der im Nationalsozialismus ermordeten Juden als Gedenkstätte festgehalten sind.
Nicht nur aufgrund des Regenwetters zeigten sich die Studierenden sichtlich berührt und nachdenklich.

K.Weimann